Archiv für den Autor: Redskin

Zum 70. Jahrestag des Sieges über den Faschismus

 Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

in der Nacht vom 08. zum 09. Mai 1945 wurde von Vertreten der deutschen Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. Der deutsche Faschismus war besiegt und nicht nur von den Armeen der Antihitlerkoalition, sondern auch durch den Widerstand vieler antifaschistischer Kräfte, den Partisanen oder durch Sabotage von Rüstungsproduktion in Zuchthäusern und Konzetrationslagern unter schwierigsten Bedingungen.

Monika Merk vor dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Spandau

Monika Merk vor dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Spandau

Die deutsche Wehrmacht und die SS haben durch ihre Verbrechen nicht nur unermessliches Leid über Europa gebracht, sondern sind auch verantwortlich dafür, dass das eigene Land in Schutt und Asche gelegt wurde.

Wir gedenken auch an dieser Stelle den 27 Millionen Toten, die das sowjetische Volk zu beklagen hat. Die Hauptlast im Kampf gegen den deutschen Faschismus hatten die Völker der Sowjetunion und die Rote Armee getragen.Bis 1943 stand die Sowjetarmee fast allein der Koalition der faschistischen Staaten und Truppen gegenüber. Weiterlesen

Wahlbeobachtung in Berg-Karabach

Am 03. Mai 2015 fanden in der international nicht anerkannten Kaukasus-Republik Berg-Karabach (Nagorno-Karabach) Parlamentswahlen statt. Das Europäische Zentrum für Geopolitischen Analyse e.V. entsandte auf Einladung der Zentralen Wahlkommission der Republik eine Wahlbeobachtungsdelegation unter Leitung des Vorsitzenden Piotr Luczak.
 
Die Delegation besuchte 3 Wahllokale in der Hauptstadt Stepanakert und 7 auf dem Lande.  Allgemein lässt sich sagen, dass die Wahlem in den von uns besuchten Wahllokalen frei, geheim und gleich. Die Wahlurnen waren abgeschlossen, aber nicht überall versiegelt. Das in Berg-Karabach geltende Wahlgesetz schreibt die Versiegelung der Urnen nicht vor, sondern überlässt diese Frage den örtlichen Wahlkommissionen. Die von außen nicht einsichtbaren Wahlkabinen waren so aufgestellt, dass jeder Wähler und jede Wählerin seine/ihre Stimme geheim abgeben konnte. Um die Wahlscheine ausgehändigt zu bekommen, mussten  die Wahlberechtigten ihren Pass vorzeigen, dessen Daten mit den Wahllisten abgeglichen wurden. Vertreter der kandidierenden politischen Parteien waren durch Vertreter anwesend, um zusätzlich den formalen und korrekten Ablauf der Wahlen zu kontrollieren.
 
Piotr Luczak

Der Tod ist ein Meister aus Düsseldorf – und aus Berlin

Rüstungsexporte stoppen!
Rüstungsindustrie auf Zivilproduktion umstellen!
Rede von Jürgen Grässlin beim Ostermarsch Rhein-Ruhr
am 4. April 2015 auf dem Marktplatz in Düsseldorf.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
aktuell hat das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) die Bilanz des weltweiten Waffenhandels publiziert. Im Fünf-Jahres-Vergleich von 2010 bis 2014 rangiert Deutschland – nach den USA, Russland sowie China und noch vor Frankreich und Großbritannien – auf Platz 4 der größten Rüstungsexportnationen. Deutschland verantwortet fünf Prozent der Rüstungsexporte in alle Welt und ist damit Europameister im Waffenhandel.[#1]
Die führenden rüstungsproduzierenden und -exportierenden Konzerne Deutschlands sind in den »SIPRI Top 100« für das Jahr 2013 wie folgt benannt: Auf Platz 7 im SIPRI-Ranking findet sich der deutsch-französische Rüstungsriese Airbus (vormals EADS) mit Sitz in Amsterdam aufgrund von Waffenverkäufen im Wert von 15.740.000.000 US-Dollar. In der Liste der weltweit führenden Rüstungskonzerne folgen die Top 4 mit Stammsitz in Deutschland:
Auf Rang 32 Rheinmetall mit Waffenverkäufen im Wert von 2.860.000.000 US-Dollar
57 ThyssenKrupp mit Waffenverkäufen im Wert von 1.770.000.000 US-Dollar
61 Diehl-Gruppe mit Waffenverkäufen im Wert von 1.230.000.000 US-Dollar
72 Krauss-Maffei Wegmann mit Waffenverkäufen im Wert von 1.010.000.000 US-Dollar.[#2]
Der Ostermarsch Rhein-Ruhr trifft sich heute also nicht in einer beliebigen Stadt Deutschlands, sondern am Stammsitz des größten deutschen Rüstungskonzerns: der Rheinmetall AG mit ihrer Rüstungssparte Rheinmetall Defence.
Umso wichtiger ist, dass ihr heute gekommen seid und laut sagt:
 Für Düsseldorf ist der Rüstungsriese Rheinmetall kein Vorzeigekonzern, sondern schlichtweg eine Schande!
BSR-Entscheidungen – nicht alles, was legal ist, ist auch legitim
Rheinmetall Defence ist – nach zahlreichen Umstrukturierungen – in die Geschäftsbereiche Divisions Combat Systems, Electronic Solutions und Wheeled Vehicles unterteilt. Die Produktpalette umfasst sowohl non-letale als auch aus letale, also tödliche Waffen. Als Global Player verkauft Rheinmetall Defence weltweit Militärfahrzeuge, Munition und Kriegswaffen bzw. deren Bestandteile. Zu ihnen zählt u.a. die Glattrohrkanone für den Kampfpanzer Leopard 2 von Krauss-Maffei Wegmann.
Dank der Initiative der Bundestagsabgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Annette Groth, Kathrin Vogler u.a. von der Fraktion Die Linke wissen wir, welche problematischen Rüstungsexporte Rheinmetall außerhalb der Nato und der EU mit Zustimmung der jeweiligen Bundesregierung getätigt hat:
Der Bundessicherheitsrat (BSR) entscheidet unter Führung des Kanzlers bzw. der Kanzlerin und ihres jeweiligen Stellvertreters mit sieben weiteren Ministern immer dann, wenn es um besonders brisante Waffentransfers geht. Ich nenne im Folgenden selektiv diejenigen Rüstungsexporte von Rheinmetall, die vom BSR bzw. vom vorbereitenden Ausschuss seit 2003 genehmigt wurden:
1. Export der »Teile für Mörser« der Rheinmetall Landsysteme GmbH an Ägypten im Gesamtvolumen von 2,3 Millionen Euro im Juli 2003;
2. Export von einem »Schützenpanzerturm mit Bewaffnung« der Rheinmetall Landsysteme GmbH an Ägypten im Gesamtvolumen (ohne Angabe des Finanzvolumens) im Oktober 2003; Weiterlesen

Sie lügen wie gedruckt?

Das „Europäische Zentrum für Gepolitische Anlayse“ begreift sich als eine Organisation, die laut Satzung der Völkerfreundschaft und dem Frieden verpflichtet ist. Das heißt, unabhängig verschiederner Befindlichkeiten, sind wir der Auffassung, dass Frieden nicht verhandelbar ist. Die Aufsätze von Doris Pumphrey und Rainer Rupp sind als Beitrag gedacht, die Diskussion über friedenspolitische Stoßrichtigen zu eröffnen. Ziel ist eine homogene und gleichzeitig pluralistische Friendenbeweg, die jenseits der Herrschenden denkt und agiert, zu schaffen. Leider hat die Chef-Redaktion der Jungen Welt auf die Bitte Rainer Rupps, etwas zu dieser Thematik zu veröffentlichen, abgelehnt. Wir bedauern das sehr.  Wir sind als als Demokraten  und  geopolitisch unabhängige Formation, die sich ausschließlich um den Weltfrieden sorgt, in der Pflicht, hier moderierend in Erscheinung zu treten.

Ich bitte alle Diskussionbeiträge an admin@geopolitik-studien.de zu schicken.

Piotr Luczak

Vorsitzender

 

Rainer Rupp

Rainer Rupp

In der Wochenendausgabe vom 21./22. März 2015 lancierte die Tageszeitung junge Welt den bisher massivsten Angriff gegen die sogenannte „neue“ Friedensbewegung. Diesmal durfte Monty Schädel, seines Zeichens seit 2007 politischer Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft -­ Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG ‐ VK), um sich schlagen und alle Friedensbewegten aus den von ihm nicht gebilligten Gruppen, wie z.B. die „Montagsmahnwachen für den Frieden“, als verkappte Rechte oder noch Schlimmeres denunzieren.

Das unter dem Titel »Der › Friedenswinter‹ macht die Friedensbewegung kaputt« (https://www.jungewelt.de/2015/03-­21/005.php) veröffentlichte Interview wurde von Stefan Huth (stellvertretender Chefredakteur) und Sebastian Carlens (Redakteur Ressort Innenpolitik) geführt und durch die „Doppelpack-­Formel“ entsprechend aufgewertet. Weiterlesen