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Elbe Tag 2021

Der Deutsche Freidenkerverband, die DKP, der DFG-VK sowie weitere Organisatoren rufen auch dieses Jahr wieder zum Elbe Tag in Torgau auf. In dem Aufruf heißt es:

„Wir versprachen einander, dass die Nationen der Erde in Frieden leben sollten und müssten!“, berichtete der amerikanische Schütze Joe Polowsky über seine Begegnung mit sowjetischen Soldaten am 25. April 1945 in der Nähe von Torgau. Sein Grab, das sich in der Elbe-Stadt befindet, zeugt noch immer von seinem lebenslangen Engagement für Frieden und Versöhnung der Völker. Der Schwur von Joe Polowsky und seinen Kameraden ist eine eindringliche Mahnung.

„Wir versprachen einander, dass die Nationen der Erde in Frieden leben sollten und müssten“,

Vor achtzig Jahren überfiel Nazideutschland heimtückisch und mit der Absicht totaler Vernichtung die Sowjetunion. Die imperialistische Invasion Japans in China dauerte bereits einige Jahre. Unermessliches Leid wurde durch den zweiten Weltkrieg über die Menschheit und die Völker gebracht, das deutsche Volk eingeschlossen. Trotzdem werden die Kriegstrommeln wieder gerührt. Dagegen ist vehementer Protest angesagt.

Die Bedrohungslüge gegenüber Russland und China ist uralt. Darauf beruhende Politik hat dem deutschen Volk nur Unheil und Leid gebracht. Die Nato und die EU brauchen diese Lüge, deren heutige Verbreitung schon an die faschistische Propaganda erinnert, um ihr eigenes Weltherrschaftsstreben zu verschleiern. Der deutsche Imperialismus ist mit tonangebend.

Der Schwur von Torgau muss lebendiges Zeugnis unseres Strebens nach einer Welt ohne Krieg, nach Frieden bleiben. Auf dass die Völker ihre Hände reichen uns wie andern Völkern hin. Es ist die Pflicht eines jeden von uns, Widerstand gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung und die NATO-Provokationen zu leisten.

RAUS AUS DER NATO! –

FRIEDEN MIT RUSSLAND UND CHINA!

Die Demonstration findet am 24. April 2021 um 12 Uhr am Brückenkopf/Ostufer – Elbbrücke – Torgau Markt – Denkmal der Begegnung statt.

Ostermarsch 2021

Auch 2021 finden wieder die traditionellen Ostermärche für Abrüstung, Frieden und internationale Solidarität statt. Die diesjährigen Forderungen des Berliner Bündnisses sind:

  • Keine Atombomber für die Bundeswehr und keine Atomwaffen auf deutschem Boden
  • Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr und keine deutsche Unterstützung für US-Drohnen- und andere Militäreinsätze
  • Keine 2% des BIP für Militär und Rüstung
  • Kein Schüren der Feindbilder Russland und China und keine Aggressionspolitik
  • Keine Militarisierung der EU
  • Keine Rüstungsexporte
  • Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr

Macht endlich, was wirklich zählt:

  • Konsequente Abrüstung
  • Umstellung von Rüstungsproduktion auf zivile Produkte (Konversion)
  • Entspannung und Dialog
  • Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags
  • Einhaltung des Völkerrechts
  • Gelder und alle politischen und gesellschaftlichen Anstrengungen dahin, wo sie gebraucht werden: Gesundheit, Umwelt, Bildung, Soziales, Kultur

Die Kundgebung findet am 3. April um 13 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Weitere Infos beim Netzwerk Friedenskooperative